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Krebs
Entwarnung für die "Pille"

Eine Studie mit über 40.000 Frauen ergab: Die Antibabypille erhöht das Tumorrisiko nicht dauerhaft
von Apotheken Umschau, 12.06.2017
Thinkstock/iStockphoto

Hormonelle Verhütung erhöht das Tumorrisiko auf lange Sicht nicht, schreiben Forscher der Uni von Aberdeen (Schottland) im American Journal of Obstetrics and Gynecology. Sie analysierten die Daten von mehr als 40.000 Frauen, die bis zu vier Jahrzehnte lang erhoben wurden.

Zwar ist das Risiko für Brust- und Gebärmutterhalskrebs während der Einnahme leicht erhöht. Doch nach Absetzen der "Pille" sinkt es binnen fünf Jahren auf Normalwert. Wer sie einnimmt, weist ein geringeres Risiko für Eierstock-, Dickdarm- und Gebärmutterschleimhautkrebs auf. Das Thromboserisiko wurde in der Studie nicht untersucht.




Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto